Notunterkünfte besser vor Corona schützen!

Bochumer Vereine, Initiativen und Organisationen aus den Bereichen Soziales, Wohnen und Flüchtlingsarbeit haben einen offenen Brief an Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und Sozialdezernentin Britta Anger verfasst. Darin drücken sie ihre große Sorge um die Situation in den Bochumer Not- und Sammelunterkünften für Wohnungslose und Geflüchtete aus. Sie fordern von der Stadt konkrete Maßnahmen, um die untergebrachten Menschen besser vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen. „Aus unserer eigenen Arbeit kennen wir die schwierigen und beengten Lebensverhältnisse in den Bochumer Unterkünften genau“, schreiben die 14 Vereine, Netzwerke und Initiativen. Unter ihnen sind der bodo e.V., der Kinder- und Jugendring, die Medizinische Flüchtlingshilfe, die IFAK und PLANB. Unterzeichnet ist der Brief außerdem vom Initiativkreis Flüchtlingsarbeit, in dem sich mehr als 40 Bochumer Organisationen zusammengeschlossen haben. „Unser Eindruck ist, dass bisher nicht genug getan wird, um die untergebrachten Menschen angemessen vor Ansteckung zu schützen und eine Verbreitung des Coronavirus in den Unterkünften zu verhindern“, heißt es in dem offenen Brief weiter. „Notunterkünfte besser vor Corona schützen!“ weiterlesen

SOLIDARITÄT MIT MENSCHEN OHNE ZUHAUSE

Liebe Genoss*innen,
das Ausmaß der Corona-Pandemie hat uns alle überraschend stark getroffen. Jede*r hat mit der aktuellen Lebenssituation und den verheerenden Umständen mehr oder weniger zu kämpfen. Es sind schwere Zeiten für uns ALLE* und eine große Herausforderung für unsere Gesellschaft!
Insbesondere für Menschen* die sich in prekären Lebenslagen befinden, kein Zuhause haben, die von Sucht oder Abhängigkeit betroffen sind und auf der Straße leben bedeutet dies eine enorme Herausforderung.

Durch die bundesweiten Maßnahmen zur Einschränkung des öffentlichen Lebens verlieren viele Menschen* ihre einzige Einkommensquelle, da sie nur durch das Geld und Sachspenden der Bevölkerung ihren täglichen Bedarf decken können.

Solidarität ist so wichtig wie nie!!!

Lasst uns dabei helfen, dass all unsere Mitmenschen diese schwere Zeit gut überstehen.
Das Offene Antifa Café Bochum hat am „Bolzplatz Düppelstraße“ einen Gabenzaun initiiert, an den Ihr in regelmäßigen Abständen beschriftete Tüten mit Spenden hängen könnt, so dass sich Menschen ohne Zuhause dort das von ihnen Benötigte abholen können.

Die Tüten sollten mit Hinweis auf den Inhalt beschriftet sein und jeweils für eine Person ausgerichtet.

Beispiele für Inhalte:

Lebensmittel-Tüten
z.B. Obst, Müsliriegel, Sandwiches, Getränke, Schokolade (nur Sachen die ohne Küche zu verwerten sind)

Sachspenden-Tüten
saubere Kleidung, Hygieneartikel

Hundefutter-Tüten
Nass- und Trockenfutter, Leckerlis, Kauknochen etc.
Bitte macht mit, sorgt dafür dass möglichst viele obdachlose Menschen informiert werden oder initiiert auch in Eurer Nachbarschaft einen Gabenzaun!
Infomaterial kann auf dieser Seite heruntergeladen werden!

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Alle Veranstaltungen fallen aus!

Leider müssen alle Veranstaltungen, bis auf weiteres, im SZ entfallen.

Informationen darüber, wie es konkret weiter geht, werden wir im Laufe dieser Woche hier einstellen.

Damit das SZ nach dieser Krise wieder weiter machen kann, würden wir uns über eure Spenden freuen. Da uns das Geld, das ansonsten während des regulären Betriebs gespendet wird, fehlen wird, sind wir jetzt ganz besonders auf eure Solidarität und Hilfe angewiesen.

Bleibt Gesund,
bietet Hilfe an,
und nehmt Hilfe an.

Wir hoffen euch bald wieder zu sehen!

Bis bald!