Zwischen Realpolitik und utopischem Überschuss


Termindetails


Stadt für Alle im Antifa Cafe am 23.05.18

Stadt für Alle setzt sich für eine soziale, solidarische und ökologische Stadtentwicklung ein.
Auch hier in Bochum wird deutlich, dass Teilhabe an Infrastruktur und bezahlbarer Wohnraum nicht für alle Menschen in Bochum möglich ist.
Damit reiht sich das Netzwerk in die Recht auf Stadt Bewegung bundes- und europaweit ein. Einige Initiativen verteidigen öffentliche Plätze gegen Privatisierungen, andere besetzen Häuser und verteidigen Freiräume, wieder andere schaffen neuen bezahlbaren Wohnraum wie die vielen Mietshäuser-Syndikate.

All diesen Projekten gemeinsam ist das Misstrauen in die offizielle Politik, die hohe Bedeutung der Selbstorganisierung und die Bedingung, dass allen Menschen in der Stadt die gleichen Rechte und Lebensbedingungen zustehen müssen. Dies alles ist damit ein klares Gegenstatement gegen rechte und autoritäre Formierungen, die Angst schüren und Überwachung, Mauern oder Zäune einfordern.

Das, was wir für uns fordern fordern wir für Alle, darum muss die Antwort Solidarität sein. Besonders in einer Zeit, in der Marginalisierte gegeneinander ausgespielt werden und unser Alltag von rechts immer stärker bedroht wird. Unsere Aktivitäten sollen ein weiterer Impuls sein, um rechte und autoritäre Ideen wieder zurückzudrängen

Wie unsere Strategie hierbei ist und wie dabei mitgemacht werden kann, wollen wir an diesem Abend erzählen.

Ort: Soziales Zentrum Bochum, Josephstrasse 2
Beginn: Tresen ab 18:30 Uhr, Vortrag ab 19:00 Uhr
Anschließend wie immer vegane Küfa („Küche für Alle“) gegen Spende.